In der psychoanalytischen Arbeit bezeichnet der Begriff Supervision das Reflektieren mit einem unbeteiligten Dritten, der in aller Regel auch Analytiker ist, über die unbewussten Prozesse, die in einem analytischen Gespräch oder einer Therapie unabdingbar entstehen.

Unter Supervision eines Lehranalytikers behandeln Psychoanalytiker in ihrer Ausbildung ihre ersten Behandlungen. So lernen sie den Umgang mit der psychoanalytischen Methode. Später dient die Supervision mit einem Kollegen oder die Intervision unter Kollegen der Qualitätssicherung und der lebenslangen Fortbildung des Psychoanalytikers.

Jeder, der mit anderen Menschen in einem professionellen Umfeld arbeitet, sei es psychotherapeutisch, als Lehrer, Arzt, Sozialpädagoge oder Pflegekraft, kommt in Kontakt mit der unbewussten Psychodynamik seiner Klienten oder Patienten, die sich spezifisch für das zusammenarbeitende Paar in deren Beziehungserfahrung niederschlägt. Das nennen wir Psychoanalytiker: Übertragung. Supervision kann helfen, die hier entstehenden Konflikte, im Behandler, zwischen Patient/Klient und Profi oder in der Gruppe, in ihren unbewussten Zusammenhängen zu verstehen und so zu verändern, dass eine konstruktive Zusammenarbeit unterstützt wird.

In meiner Praxis biete ich Supervision für psychotherapeutisch Tätige, im sozialen Bereich Arbeitende und Institutionen an.

Fallsupervision bedeutet arbeiten an den konkreten Praxisfällen der Supervisanden.

In Teamsupervisionen liegt der Fokus auf der Psychodynamik der Gruppe.

Kosten

Die Kosten für Supervision werden entweder vom Supervisanden oder von der Institution getragen.